Rechtsanwälte Schmidt-Hartmann & Otta – Fachanwälte für Familienrecht

Die Kanzlei Rechtsanwälte Schmidt-Hartmann & Otta vertritt ihre Mandanten aus Mönchengladbach und Umgebung bei Auseinandersetzungen im Bereich Arbeitsrecht. Grundsätzlich geht es dabei um alle Gesetze und Verordnungen zur abhängigen, nicht selbstständigen Erwerbstätigkeit. Die Rechtsprechung unterscheidet die beiden Bereiche des Individual- und des Kollektivarbeitsrechts. Letzteres ist mit Problemen zwischen Arbeitgebern und ihren Verbänden auf der einen und Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten auf der anderen Seite befasst. Die tägliche Rechtspraxis behandelt viel häufiger das Individualarbeitsrecht, weil ein Arbeitgeber und ein Arbeitnehmer Probleme miteinander haben. Zusätzlich ist die Kanzlei Ihr kompetenter Fachanwalt Familienrecht Mönchengladbach.

Schwerpunkte der Kanzlei Rechtsanwälte Schmidt-Hartmann & Otta aus Mönchengladbach

Ein Arbeitsverhältnis sichert dem Arbeitnehmer seine Existenz, der Arbeitgeber ist auf die vertraglich abgesicherte Mitarbeit seiner Angestellten angewiesen. Beide Seiten werden durch das Arbeitsrecht geschützt und sollten sich zu entsprechenden Angelegenheiten auch anwaltlich beraten und vertreten lassen. Dementsprechend vertritt die Kanzlei Rechtsanwälte Schmidt-Hartmann & Otta auch beide Seiten. Schwerpunkte sind dabei regelmäßig:

Arbeitsverträge (Prüfung und/oder Entwurf)
Kündigungen und Abmahnungen
Arbeitszeugnis
Aufhebungsvertrag
Abfindungsregelungen
Mobbing
Durchsetzung (für Arbeitnehmer) und Abwehr (für Arbeitgeber) von Ansprüchen aus einem Arbeitsverhältnis

Welche Probleme ergeben sich hauptsächlich beim Arbeitsrecht in Mönchengladbach?

Die Inhalte von Arbeitsverträgen können im Detail sehr strittig sein. Bei Kündigungen kommt es stets auf die Einhaltung von Fristen an. Wenn sich etwa ein Arbeitnehmer dagegen wehren möchte, muss er zwingend innerhalb von drei Wochen nach dem Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage einreichen. Das übernimmt die Kanzlei Rechtsanwälte Schmidt-Hartmann & Otta nach vorheriger Prüfung hinsichtlich der Erfolgsaussichten. Vielfach machen formelle Fehler eine Kündigung unwirksam. Es gibt darüber hinaus viele sonstige Fallstricke bei Arbeitsverhältnissen. Arbeitgebern und Arbeitnehmern drohen dadurch erhebliche Nachteile, die sich durch eine rechtzeitige juristische Beratung und Vertretung vermeiden lassen. Auch die kollektivarbeitsrechtliche Beratung übernehmen die Experten der Kanzlei Rechtsanwälte Schmidt-Hartmann & Otta. Hier benötigen Betriebsräte häufig juristischen Beistand, während die Anwälte die Führungskräfte eines Unternehmens zum Umgang mit den Betriebsräten beraten.

Die Weiberfastnacht als Tag der Krawattenhersteller

Ein Herr im gepflegten Businesslook betritt ein Reisebüro. Die dort arbeitende Dame widmet sich dem Kunden, indem sie ohne Vorwarnung – schnipp, schnapp – seinen Schlips abschneidet. Und nun? Hat dieser Herr einen Anspruch auf Schadensersatz? Das kommt tatsächlich darauf an, wo und wann der Schlips-Schnipps passierte. Falls er im Rheinland an Weiberfastnacht geschah, ist zu hoffen, dass der Herr nicht gerade seine wertvollste Krawatte trug. Denn dort gilt an diesem Tag das Tragen eines Schlipses zuallermeist als stillschweigende Einwilligung, dass der Schlips zerschnitten werden darf. (Wichtig: Es gibt aber keine „Unschulds-Garantie“ für die schneidende Person, letztendlich bleibt solch eine Sache eine Auslegungssache.) Um einen ungeliebten Schlips loszuwerden, könnte man sich also mit guter Erfolgschance an Weiberfastnacht beispielsweise in Köln, Düsseldorf oder Mainz im Karnevalstrubel aufhalten.

Anders sieht es an diesem Tag in anderen Regionen aus, dort würde der geschädigte Krawattenbesitzer wahrscheinlich erfolgreich (oder zum Teil erfolgreich) Schadensersatz verlangen können. Rheinländerinnen sei daher vorsichtshalber gesagt, dass z. B. in Norddeutschland Schlips-Schnippse auch an Weiberfastnacht nicht gebräuchlich sind und neben Unverständnis auch einen Ersatzanspruch nach § 823 Abs. 1 BGB (Eigentumsverletzung) nach sich ziehen könnten. Es wäre sogar eine Anzeige nach § 303 StGB (Sachbeschädigung) möglich. Ein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung gemäß § 303c dürfte bei Abschneiden eines herkömmlichen Schlipses bei einer Alltagssituation hingegen kaum vorhanden sein. (Beispiel eines Urteils zum Schlipsabschneiden: AG Essen, Urteil vom 3. Februar 1988, Az. 20 C 691/87.)

Eine Überlieferung zum Ursprung der Weiberfastnacht
Auch als Nicht-Rheinländer haben Sie es schon geahnt bzw. gewusst – das Abschneiden der Krawatte ist ein Symbol für das Fortnehmen der männlichen Macht. Die meisten gehen weiter und sagen, es wäre ein Kastrationssymbol.
Abgesehen von mittelalterlichen Ritualen in Nonnenklöstern nahm die Weiberfastnacht – so heißt es – ihren Anfang in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Beuel (heute einer der vier Bonner Stadtbezirke). Die Wäscherinnen und Bleicherinnen hatten seinerzeit besonders harte Arbeitsbedingungen, auch während der Karnevalszeit, während die Männer, die die saubere Wäsche nach Köln zu transportieren hatten, dort mitfeiern konnten. Um sich allgemein über ihre schlechte Arbeitssituation austauschen zu können, gründete die genannte Frauengruppe das „Beueler Damenkomitee“. Der Rahmen dieser Gesprächsgruppe hielt länger als so manche politische Epoche Deutschlands, innerhalb derer die Damen jeweils agierten. Und einmal im Jahr, nämlich an jedem Donnerstag vor Karnevalssonntag (Tulpensonntag), nahmen sie sich das Recht heraus, auch als Frauen Karneval zu feiern. Seit 1958 wählt das Beueler Damenkomitee zudem alljährlich seine „Wäscheprinzessin“, die dann mit ihren Genossinnen (Möhnen samt Obermöhn) an Weiberfastnacht das Beueler Rathaus stürmt. Im Zuge dieser Veranstaltung ist keine Herrenkrawatte sicher!

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